Das Tor zur OberlausitzGemeinde Steinigtwolmsdorf
Gemeinde Steinigtwolmsdorf Gemeinde Steinigtwolmsdorf Gemeinde Steinigtwolmsdorf Gemeinde Steinigtwolmsdorf
Gemeinde SteinigtwolmsdorfGemeinde Steinigtwolmsdorf

Wichtige Information der Gemeindeverwaltung!

Die Spielplätze, die Turnhalle in Steinigtwolmsdorf und die Bibliotheken, sowie die Jugendclubs bleiben bis auf weiteres auf Grund der Ausbreitung des Coronavirus geschlossen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Sindy Wockatz
Hauptamt

____________________________________________________________________________________________________________

Informationskampagne Corona-Virus

Die SÄCHSISCHE STAATSKANZLEI, Abt. Öffentlichkeitsarbeit, hat einen Handzettel erstellt, der wichtige Informationen zum Umgang in der Corona-Pandemie enthält.

Für Informationen klicken Sie bitte HIER.

______________________________________________________________________________________________________________

Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige

HIER erhalten Sie mehr Informationen.

______________________________________________________________________________________________________________

Bitte entnehmen Sie die aktuellen Infos zum Thema Corona unter:
https://www.lds.sachsen.de/?search=corona&art_param=146
 
Allgemeinverfügung
Vollzug des Infektionsschutzgesetzes
Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie
in Schulen und Kindertagesstätten
 
klicken Sie bitte HIER

______________________________________________________________________________________________________________

Wegen der weiteren Ausbreitung des Coronavirus bittet die Gemeindeverwaltung von Behördenbesuchen weitgehend abzusehen. Klären Sie bitte Ihr Anliegen telefonisch unter 035951/182880 oder per E-Mail gemeinde@gemeinde-steinigtwolmsdorf.de. Es wird dann individuell abgeklärt ob ein persönlicher Termin notwendig ist.  

Die Turnhalle und die Bibliotheken bleiben bis auf weiteres geschlossen.

 

Pressemitteilung

 

Nr. 1/20

 

Verbreitung des Corona-Virus: Städte- und Gemeindetag wirbt um Verständnis für Vorsichtsmaßnahmen der Kommunen

 

In Anbetracht der Verbreitung des Coronavirus mit seinem dynamischen Infektionsgeschehen ruft der Sächsische Städte- und Gemeindetag (SSG) seine Mitglieder zu besonderen Vorsichtsmaßnahmen auf. Die Einwohnerinnen und Einwohner werden um Verständnis gebeten, wenn es in den kommenden Wochen zu Einschränkungen bei kommunalen Dienstleistungen kommt.

 

Mischa Woitscheck, Geschäftsführer des SSG, sagte dazu: „Wir vertrauen den Empfehlungen und Entscheidungen der Experten des Robert Koch-Instituts, unserer Gesundheitsämter und nicht zuletzt der Gesundheitsministerien beim Bund und im Freistaat Sachsen. Dennoch können auch Stadt- und Gemeindeverwaltungen manches dafür tun, um die Verbreitung der Infektionskrankheit zu hemmen und Verbreitungswege zu unterbrechen. Dazu zählen Vorsichtsmaßnahmen beim Besucherverkehr im Rathaus, bei Außenterminen von Gemeindeangestellten oder bei Veranstaltungen von örtlichen Vereinen und Initiativen. So wird in der derzeitigen Lage sicher jeder Kamerad der freiwilligen Feuerwehr Verständnis aufbringen, wenn der Bürgermeister eine Verlegung der anstehenden Jahresfeuerwehrversammlung auf einen späteren Termin anregt.“

 

Neben zentralen Empfehlungen vom Bund und vom Land werden Vorsichtsmaßnahmen häufig auch von den konkreten Umständen vor Ort abhängen. „Die Rathäuser werden weiterarbeiten. Aber die Lage wird jeden Tag und in jeder Kommune neu beurteilt werden müssen. Einschränkungen bei bestimmten Dienstleistungen sind nicht ausgeschlossen. Die kommunalen Entscheidungsträger gehen mit Augenmaß und Vorsicht an diese für uns alle außergewöhnliche Situation heran“, so Woitscheck.

 

 

 

Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen im FSN  zur Bekämpfung der Corona-Pandemie 
 
Stand 13. März 2020 12 Uhr
 
 
1. Unterrichtsfreie Zeit und Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen
 
- In der kommenden Woche findet über eine Anordnung des SMK an allen öffentlichen Schulen im Freistaat Sachsen unterrichtsfreie Zeit statt. Eine Schulbesuchspflicht besteht nicht. In der Zeit bleiben Kinderkrippen, Kindergärten, Schulen und Schulhorte geöffnet. Die Betreuung der Kinder ist abgesichert. Dies bietet Gelegenheit, dass sich Eltern auf eine weitere Betreuung von Kindern und Schülern im häuslichen Umfeld einstellen können. - Schulen und Kindertageseinrichtungen werden dann im Laufe der nächsten Woche bis Freitag, den 17. April 2020, im Freistaat Sachsen geschlossen. Bis dahin wird ein System der Notbetreuung organisiert (siehe Ziffer 4). Die Gesundheitsämter schließen die Schulen in freier Trägerschaft ebenfalls für diesen Zeitraum. - Die Umsetzung erfolgt durch Allgemeinverfügungen der Gesundheitsämter nach dem Infektionsschutzgesetz. Inhalt und Reichweite der Allgemeinverfügungen werden in einem Erlass des SMS festgelegt. - Die Lehrerkollegien bereiten sich ab Montag auf die Zeit der Schließung der Schulen vor. Die Zeit der Schließung ist keine Ferienzeit, sondern Lernzeit. Die Schulen vermitteln Unterrichtsstoff soweit dies möglich ist auf digitalen und analogem Wege an die Schüler bzw. durch Erstellen eines Lernplans für Schüler zu Hause. - Die Schulen greifen dabei in geeigneter Weise auf alle verfügbaren digitalen und analogen Kanäle zur Wissensvermittlung zurück. Dazu gehört das Arbeiten mit aktiven Homepages, Appbasierten Systemen, Lernplattformen, Aufgabensammlungen und Unterrichtsmaterialen, die soweit vorhanden zum Einsatz kommen können. 
 
2. Prüfungen 
 
- Die Prüfungen an den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen werden sichergestellt. Sie beginnen ab 22. April und damit nach den Osterferien. 
 
Abitur  22. April – 11. Mai Haupt- und Realschlussabschluss ab 25. Mai Abitur am Beruflichen Gymnasium 30. April – 29. Mai  Fachhochschulreife 1.Juni – 10.Juni  
 
 
 
3. Lehrerpersonal
 
- Lehrer sind in der Zeit der Schulschließung weiterhin im Dienst und können – soweit vertraglich, technisch, organisatorisch oder persönlich möglich – auch von zu Hause arbeiten. Details werden zu Beginn der kommenden Woche festgelegt.
 
4. Schließung von Kitas und Horten und Notmaßnahmen
 
- Betreuungseinrichtungen (Krippen, Kindergärten und Horte) werden auch in der Zeit der Schließung nach dem Infektionsschutzgesetz offengehalten, soweit sie für die Betreuung von Kindern von Beschäftigten in Einrichtungen der kritischen Infrastruktur notwendig sind. Das betrifft beispielsweise die Betreuung von Kindern von Beschäftigten in Krankenhäusern, Polizeibehörden usw. Die Details werden gemeinsam mit den Kommunen und ihren Spitzenverbänden zu Beginn der nächsten Woche festgelegt.
 
5. Sonstiges
 
- Klassenfahrten ins In- und Ausland sind bis zum Schuljahresende abgesagt, innerhalb  Sachsens zunächst bis Ostern 2020. Bis auf weiteres werden auch keine Klassenfahrten für das neue Schuljahr und darüber hinaus vertraglich abgeschlossen. - Außerschulische Veranstaltungen wie Wettbewerbe, Olympiaden, Stipendienfahrten Betriebspraktika, Schüler- und Lehreraustausche und Lehrerfortbildungen werden bis Ende des Schuljahres ausgesetzt.  - Soweit Schulen geschlossen werden, findet auch kein GTA statt.
 
 

 

 

Informationen für die Alltagsbegleitung und Nachbarschaftshilfe Stand: 12. März 2020
 
Hinweise zur Prävention und Umgang mit dem Coronavirus in Sachsen (SARSCoV-2, COVID-19)
 
Sehr geehrte Alltagsbegleiter/innen, sehr geehrte Nachbarschaftshelfer/innen,
 
wir möchten uns bei Ihnen für Ihr bisher geleistetes Engagement bedanken. Sie unterstützen ältere und pflegebedürftige Menschen in ihrem Alltag und im häuslichen Umfeld. Dadurch leisten Sie einen großen Beitrag, um die Lebensqualität vieler Menschen zu verbessern und einen möglichst langen Verbleib im eigenen Zuhause zu ermöglichen.  Wie Sie wissen, steigt die Anzahl der Corona-Infektionen in Europa, Italien gilt mittlerweile als Risikogebiet. Auch in Deutschland und in Sachsen nehmen die Infektionen zu. Die Lage wird vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) regelmäßig beobachtet und bewertet. Das SMS steht dazu im Austausch mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) und den anderen Bundesländern. Aktuelle Informationen des SMS sowie des Robert Koch-Instituts (RKI) finden Sie unter:  https://www.sms.sachsen.de/coronavirus.html Darüber hinaus können Sie dort unter der Rubrik „Informationen für Bürger“ tagesaktuelle Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus einsehen. Die häufigsten Fragen und Antworten haben wir Ihnen in der Anlage beigefügt. Vorrangiges Ziel ist es, eine Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern bzw. zu verlangsamen. Gerade jetzt ist es jedoch wichtig, dass die Leute, die auf Ihre Hilfe angewiesen sind oder die sich auf Ihre Unterstützung verlassen, diese auch weiterhin erhalten. Ältere und mit Vorerkrankungen belastete Menschen gehören zu den sogenannten Risikogruppen. Das bedeutet, dass bei einer Infektion ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe besteht. Daher ist es wichtig, dass Sie in Ausübung Ihrer Tätigkeit und Begleitung einige Dinge besonders beachten:   Achten Sie auf das Einhalten der Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene.  Verzichten Sie auf direkten Körperkontakt, insbesondere auf das Händeschütteln.  Halten Sie gegenseitig Abstand (etwa 1 bis 2 Meter).  Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome haben, nach Möglichkeit zu Hause bleiben.  Reduzieren Sie gemeinsame Aktivitäten auf ein Minimum und hinterfragen Sie kritisch, ob der Besuch einer Veranstaltung derzeit wirklich notwendig ist.  Achten Sie auch auf sich selbst! 
 
2 |
Besonderheit für die Projektträger der Alltagsbegleitung:  Im Rahmen der Förderung der Alltagsbegleiter für Senioren durften bisher nur gemeinsame Aktivitäten zwischen Senior und Alltagsbegleiter abgerechnet werden. In dieser außergewöhnlichen Situation, in der wir uns aufgrund des Aufkommens des neuartigen Coronavirus befinden, möchten wir diese Regelung teilweise aussetzen.  Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt gestattet vorläufig auch, dass Alltagsbegleiter Tätigkeiten für einen Senior durchführen können. Das gilt insbesondere im Zusammenhang mit Einkäufen, die ein Alltagsbegleiter ohne den Senior erledigen kann. Weiterhin besteht die Möglichkeit, in Ausnahmefällen den telefonischen Kontakt (längere Gespräche zwischen Alltagsbegleiter und Senior) anzuerkennen.  Diese Regelung bleibt vorerst bis zum 31. Mai 2020 in Kraft. Die Sächsische Aufbaubank als Bewilligungsbehörde wird über dieses Vorgehen informiert. 
 
 
 
Letzte Aktualisierung: 11.03.2020
Seite 1 | 4
Welche Länder/Regionen sind von Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus betroffen? Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu internationalen Risikogebieten bzw. in Deutschland besonders betroffenen Gebieten finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de/covid-19-fallzahlen und www.rki.de/covid-19- risikogebiete. In Deutschland werden seit Ende Januar 2020 ebenfalls Erkrankungsfälle bestätigt.
Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen? Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn Virus-haltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen. Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist prinzipiell nicht ausgeschlossen, spielt aber vermutlich nur eine untergeordnete Rolle. Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.  (siehe auch die Fragen „Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen“ und „Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemwegsinfektionen sinnvoll?“)
Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach  Ansteckung ausbricht? Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung
 1 bis 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Im Durchschnitt beträgt diese sogenannte Inkubationszeit 5 bis 6 Tage.
Welche Krankheitszeichen werden durch das  neuartige Coronavirus ausgelöst? Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann zu Krankheitszeichen wie Fieber und Husten führen. Auch über Schnupfen, Kurzatmigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Halsschmerzen
 und Kopfschmerzen wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an
 Übelkeit/Erbrechen und Durchfall.
Die Krankheitsverläufe variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod.
Gibt es einen Impfstoff, der vor dem neuartigen Coronavirus schützt? Aktuell steht noch kein Impfstoff zur Verfügung.
Wie schätzt das Robert Koch-Institut die Lage in Deutschland ein? Die aktuelle Einschätzung des Robert Koch-Instituts zur Lage in Deutschland finden Sie unter www.rki.de/covid-19-risikobewertung.
Was bedeutet es für Deutschland, wenn sich das  neuartige Coronavirus hierzulande zunehmend ausbreitet? Was kann die Bevölkerung tun, um die Verbreitung des Virus einzudämmen? Es ist offen, wie viele Menschen sich insgesamt in Deutschland mit dem Coronavirus infizieren werden und über welchen Zeitraum dies geschehen wird. Die Auswirkungen für Deutschland lassen sich nicht vorhersagen. Es könnte schwerer als bei einer schweren Grippewelle werden, das Geschehen könnte aber auch milder verlaufen, das ist nicht vorhersehbar. Auch in Deutschland gibt es schwere Verläufe und erste Todesfälle. Bürgerinnen und Bürger können dazu beitragen, die Verbreitung des Virus einzudämmen, indem sie
 folgende Empfehlungen berücksichtigen: ▶ Informieren Sie sich auf den Internetseiten öffentlicher Stellen, die qualitätsgesicherte Informationen zum neuartigen Coronavirus anbieten. Dies sind beispielsweise die Seiten des Bundesgesundheitsministeriums und der Landesgesundheitsministerien, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts. Falls erforderlich, informiert auch das zuständige lokale Gesundheitsamt über die entsprechende Situation. ▶ Verbreiten Sie keine zweifelhaften Social-Media-Informationen. ▶ Eine gute Händehygiene praktizieren und sich an die Husten- und Niesregeln halten. ▶ Verzichten Sie auf das Händeschütteln. ▶ Fassen Sie sich möglichst wenig ins Gesicht, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen.
Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)
Letzte Aktualisierung: 11.03.2020
Seite 2 | 4
 ▶ Halten Sie Abstand von Menschen, die sichtbar an einer Atemwegserkrankung leiden. ▶ Generell bei Erkrankungen gilt: Bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause. Optionen für Maßnahmen zur Kontaktreduzierung in Gebieten, in denen vermehrt Fälle bekannt wurden finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts. Weitere Informationen, wie sich jeder Einzelne auf eine COVID-19- Pandemie vorbereiten kann, stellt das Science Media Center zur Verfügung.
Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen? Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Niesregeln, eine gute Händehygiene sowie Abstandhalten zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Auch auf das Hände schütteln sollte verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die an einer Atemwegserkrankung leiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben.
Wer ist besonders gefährdet? Obwohl schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten können, haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe: ▶ ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren) ▶ Raucher Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:  ▶ des Herzens (z. B. koronare Herzerkrankung),  ▶ der Lunge (z. B. Asthma, chronische Bronchitis),  ▶ Patienten mit chronischen Lebererkrankungen ▶ Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ▶ Patienten mit einer Krebserkrankung.  ▶ Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison). Weitere Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf finden
 Sie unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/ Risikogruppen.html
Was ist über COVID-19 bei Kindern und  Schwangeren bekannt? Die WHO hat zu Kindern und Schwangeren Daten aus den am stärksten betroffenen Regionen in China veröffentlicht. Bei Kindern scheint die Erkrankung laut WHO vergleichsweise selten aufzutreten und dann mild zu verlaufen. Schwere oder gar kritische Verläufe wurden nur bei einem sehr kleinen Teil der betroffenen Kinder und Jugend
lichen in China beobachtet. Es ist mit den bisherigen Daten allerdings nicht möglich zu bestimmen, welche Rolle Kinder und Jugendliche bei Übertragungen spielen und ob sie generell weniger anfällig für das Virus sind. Schwangere scheinen nach Informationen der WHO kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben.
Was sollten Personen tun, die Sorge haben, sich  mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben, oder die aus Regionen zurückkehren, in denen  es zu Übertragungen kommt? ▶ Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann über eine Datenbank des Robert KochInstituts (RKI) ermittelt werden. ▶ Personen, die sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen internationalen Risikogebiet bzw. einem in Deutschland besonders betroffenen Gebiet aufgehalten haben, sollten – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von Krankheitszeichen der Atemwege sollten sie die Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene beachten und eine Ärztin oder einen Arzt benachrichtigen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zunächst telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben. ▶ Für Reisende aus Regionen, in denen Fälle von COVID-19 (das ist die Atemwegserkrankung, die durch das neuartige Coronavirus ausgelöst wird) vorkommen, die aber keine internationalen Risikogebiete bzw. in Deutschland besonders betroffene Gebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie zunächst eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben. Zudem sollten Sie unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben sowie die Husten- und
 Niesregeln und eine gute Händehygiene beachten.
Warum sollten enge Kontaktpersonen  14 Tage in Quarantäne? Eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Deutschland soll so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Personen, die Kontakt zu
Antworten auf häufig gestellte Fragen  zum neuartigen Coronavirus
Letzte Aktualisierung: 11.03.2020
Seite 3 | 4
Menschen hatten, bei denen das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, möglichst lückenlos zu identifizieren und – je nach individuellem Infektionsrisiko – ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Zeit, die zwischen einer Ansteckung und dem Auftreten von Krankheitszeichen (14 Tage) liegt, zu beobachten, wenn geboten auch in häuslicher Quarantäne. Das Robert Koch-Institut gibt Empfehlungen zum Management von Kontaktpersonen, die durch das zuständige Gesundheitsamt unter Berücksichtigung der angestrebten Schutzziele an die Situation vor Ort angepasst werden können. Das Gesundheitsamt legt im Einzelfall das konkrete Vorgehen für Kontaktpersonen fest. Zu den Empfehlungen des Gesundheitsamtes kann gehören, zu Hause zu bleiben, Abstand zu anderen Personen zu halten sowie auf eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume zu achten und Haushaltsgegenstände wie beispielsweise Geschirr und Wäsche nicht mit anderen zu teilen, ohne diese Gegenstände zuvor wie üblich zu waschen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werden. Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden und die Wäsche sollte regelmäßig und gründlich wie üblich gewaschen werden. Das Einhalten der Husten- und Niesregeln, die Benutzung von Einwegtaschentüchern beim Naseputzen und regelmäßige Händehygiene sind wichtig, damit die Viren im Falle einer tatsächlichen Ansteckung nicht unnötig in der Umgebung verteilt werden. Angehörige können die Kontaktperson im Alltag zum Bespiel durch Einkäufe unterstützen. Enger Körperkontakt sollte vermieden werden. Auch können sie helfen, indem sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume sorgen und auf regelmäßige Händehygiene achten. Oberflächen, mit der die betroffene Person in Berührung kommt, wie beispielsweise Tische oder Türklinken, sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden.
Was sollten Personen tun, die vor kurzem an einem Ort waren, der jetzt unter Quarantäne steht? Um die Weiterverbreitung des neuartigen Coronavirus bestmöglich zu verhindern, ordnen Behörden verschiedener betroffener Staaten an, dass Hotels, Schiffe, Orte, aber auch ganze Regionen für einen gewissen Zeitraum unter Quarantäne gestellt werden. Dies muss kein Anzeichen dafür sein, dass es dort zu Übertragungen gekommen ist. Oftmals handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, die nach Ausschluss eines Verdachts schnell wieder aufgehoben wird. Wer davon erfährt, dass ein Ort, an dem er oder sie sich kürzlich aufgehalten hat, unter Quarantäne gestellt wurde, sollte sich zunächst über die Medien (z. B. aktuelle regionale Tageszeitung, lokale Radiosender) informieren, aus welchem Grund und für wie lange die Quarantäne verhängt wurde. Oft besteht kein Grund zur Sorge, z. B., wenn der oder die Erkrankte erst angereist ist, nachdem man selbst schon abgereist war, oder der eigene Aufenthalt schon 14 Tage oder
Antworten auf häufig gestellte Fragen  zum neuartigen Coronavirus
länger her ist, ohne dass man Krankheitszeichen entwickelt hat. Wenn weiterhin die Sorge besteht, dass eine Ansteckung stattgefunden haben könnte, kann man sich an das zuständige Gesundheitsamt wenden. Dieses kann das individuelle Risiko weiter eingrenzen und ggf. Vorsichtsmaßnahmen empfehlen. Personen, die unter Krankheitszeichen leiden, sollten zunächst eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihren Aufenthalt an dem unter Quarantäne stehenden Ort hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben. Eine weitere Abklärung kann – je nach Schwere der Krankheitszeichen – auch ohne Aufnahme in ein Krankenhaus erfolgen.
Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen für das neuartige Coronavirus zur Verfügung? Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer, auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild. Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes. Eine spezifische, d. h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung.
Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes  in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemwegsinfektionen sinnvoll? Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern von Atemwegsinfektionen sind das Einhalten der Husten- und Niesregeln, eine gute Händehygiene und das Abstandhalten (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten. Wenn eine an einer akuten Atemwegsinfektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z. B. eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz). Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass der Mund-NasenSchutz korrekt sitzt. Dieser muss eng anliegend getragen werden und bei Durchfeuchtung gewechselt werden. Während des Tragens sollte er nicht (auch nicht unbewusst) verschoben werden. Lassen Sie sich von einer medizinischen Fachkraft beraten, ob diese Maßnahme in Ihrem konkreten Fall empfehlenswert ist, welche Maske für Sie geeignet ist und wie man die Maske richtig anlegt bzw. wechselt. Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine
Letzte Aktualisierung: 11.03.2020
Seite 4 | 4
gesunde Person, die ihn trägt, verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Das kann dazu führen, dass zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden.
Besteht die Gefahr, sich über importierte Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit dem neuartigen Coronavirus anzustecken? Coronaviren, die Atemwegserkrankungen verursachen können, werden in der Regel über Sekrete des Atmungstrakts übertragen. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, könnte auch auf diese Weise eine Übertragung stattfinden. Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Vorbeugung. Hingegen ist eine Übertragung über unbelebte Oberflächen bisher nicht dokumentiert. Eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines Erkrankten gehören, wie beispielsweise importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck erscheint daher unwahrscheinlich. Generell ist das gründliche Händewaschen ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Hygiene und kann vor einer Vielzahl weiterer Infektionskrankheiten wie beispielsweise Magen-Darm-Erkrankungen schützen. Unabhängig davon hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung keine Aufgaben im Bereich der Bewertung von Lebensmitteln oder Gegenständen. Fragen zu dem Thema gehören in den Zuständigkeitsbereich des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), für das Thema Arbeitsschutz ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verantwortlich.
Was bedeutet die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufene „Gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite“? Die WHO hat am 30.1.2020 festgestellt, dass es sich beim aktuellen Ausbruch durch das neuartige Coronavirus in China um eine „Gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite“ handelt. Die WHO hat dabei für die betroffenen und die angrenzenden Staaten eine Reihe von Empfehlungen zur Eindämmung und Kontrolle des Ausbruchsgeschehens ausgesprochen. Für Deutschland hat die Einstufung keine direkten Folgen, da die WHO-Empfehlungen hier bereits erfüllt sind.
Wo kann ich erfahren, ob eine Reise in ein  betroffenes Land noch sicher ist? Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtigen Amt gegeben. Aktuelle Informationen zur Sicherheitssituation in einzelnen betroffenen Ländern sind auf den Länderseiten des Auswärtigen Amtes im Internet einzusehen. Die Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung und das Robert Koch-Institut geben hier keine Empfehlungen und bieten keine reisemedizinische Beratung an.
Was ist über die Ursache dieses Ausbruchs bekannt? Man nimmt an, dass das neuartige Coronavirus von Fledermäusen stammt. Ob andere Tierarten als Zwischenwirte des Virus zwischen Fledermaus und Mensch dienen, ist noch nicht bekannt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich die ersten Erkrankten Anfang Dezember 2019 auf einem Markt in Wuhan in der Provinz Hubei, China, angesteckt haben. Das neuartige Coronavirus erhielt den offiziellen Namen „SARS-CoV-2“, die Atemwegserkrankung, die es auslöst, wird als „COVID-19“ bezeichnet.
Wo finde ich weitere Informationen? Weitere (Fach-)Informationen zum neuartigen Coronavirus sind auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts zu finden. Aktuelle Einschätzungen zur Sicherheit von Reisenden in betroffene Regionen gibt das Auswärtige Amt. Darüber hinaus finden Sie aktuelle Einschätzungen der Lage auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation. Hotlines für Bürger bieten unter anderem das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die Unabhängige Patientenberatung Deutschland, sowie einige Bundesländer und Krankenkassen an.
Herausgeberin: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln Alle Rechte vorbehalten Diese Bürgerinformationen werden fortlaufend aktualisiert  und kostenlos zum Download abgeboten unter https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-SARS-CoV-2.html

 

____________________________________________________________________________________________________________

 

 

Die Gemeinde Steinigtwolmsdorf bietet ein Baugrundstück im Ortsteil Weifa zum Kauf an. Nähere Informationen zum Grundstück erhalten Sie unter dem folgenden Link:

 

Grundstück in Weifa

 

______________________________________________________________________________________________________________

Die Energieagentur des Landkreises Bautzen informiert über "Neue Förderprogramme für Wärme aus erneuerbaren Energien".

Mehr Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:

Informationen zu Förderprogrammen

______________________________________________________________________________________________________________

 

Sächsischer Mitmach-Fonds startet in neue Runde
Ihre Ideen sind gefragt!
 
Der Freistaat Sachsen vergibt wieder Geld für Ideen von Bürgern, Vereinen und Verbänden.
Für die Landkreise Bautzen und Görlitz stehen 1,7 Millionen Euro Preisgeld bereit.

Der erfolgreiche Ideenwettbewerb des Sächsischen Mitmachfonds wird auch in diesem Jahr fortgeführt. Vom 01. Februar bis 15. März 2020 können Projektideen in der Lausitz auf www.mitmachfonds-sachsen.de eingereicht werden.

Der Ideenwettbewerb wird in fünf Kategorien und verschiedenen Preisstufen durchgeführt:

„ReWIR“ zur Förderung des Miteinander und Zusammenlebens der Menschen  „MINT“ zur Förderung von Kindern und Jugendlichen  „Łužica/Lausitz – žiwa dwurěčnosć/lebendige Zweisprachigkeit“ zur Förderung der Anwendung der sorbischen Sprache und Identität des sorbischen Volkes   „Kommunen“ für Projekte auf kommunaler Ebene  „Existenzgründer“ als Anschubfinanzierung in der Vorgründungsphase

 

Für Nachfragen oder für Hilfe bei der Antragstellung steht Ihnen das Projektbüro unter lausitz@mitmachfonds-sachsen.de oder unter 03571 6087-000 und -001 gern zur Verfügung. 

____________________________________________________________________________________________________________

 

Tierbestandsmeldung 2020

 Bekanntmachung der Sächsischen Tierseuchenkasse (TSK)

- Anstalt des öffentlichen Rechts - 

Sehr geehrte Tierhalter,

bitte beachten Sie, dass Sie als Tierhalter von Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Geflügel, Süßwasserfischen und Bienen zur Meldung und Beitragszahlung bei der Sächsischen Tierseuchenkasse gesetzlich verpflichtet sind.

Klicken Sie bitte hier , um zur Veröffentlichung der TSK zu gelangen.

____________________________________________________________________________________________________________

Das Landratsamt Bautzen, Amt für Bodenordnung, Vermessung und Geoinformation informiert:

Fortführung des Liegenschaftskatasters;
Information zur Änderung von Daten des Liegenschaftskatasters

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Landratsamt Bautzen, Amt für Bodenordnung, Vermessung und Geoinformation hat Daten des Liegenschaftskatasters in den Gemarkungen Ringenhain und Weifa geändert. Die Offenlegung über die Änderung der Daten nach § 14 Abs. 6 Sächsisches Vermessungs- und Katastergesetz (SächsVermKatG) erfolgt vom 07.01.2020 bis zum 06.02.2020. Weitere Informationen finden Sie unter www.landkreis-bautzen.de/amtsblatt, elektronisches Amtsblatt 16/2019 vom 18.12.2019.

Fertigstellung des 1. Bauabschnittes der Siedlerstraße in Ringenhain

Nach vier Monaten Bauzeit konnte der 1. BA der Siedlerstraße in Steinigtwolmsdorf / OT Ringenhain nun planmäßig fertiggestellt werden. In der Zeit wurde der am meisten instandsetzungsbedürftige, ca. 400 m lange Straßenabschnitt der Siedlerstraße am sogenannten „Erbgerichtsberg“  - ab der Einmündung in die Bundesstraße 98 bis zum Abzweig „Am Sportplatz“ - grundhaft ausgebaut und verbreitert. Mit dieser Baumaßnahme erfolgte zugleich auch die komplette Erneuerung der maroden Bestandsentwässerung der Straße  und die veralteten Straßenleuchten wurden durch eine neue, energieeffiziente LED-Straßenbeleuchtungsanlage ersetzt. Am Bauvorhaben beteiligte sich auch die Telekom AG mit der Verlegung von Leerrohren und Glasfaserkabeln. Somit kann zukünftig die Breitbandversorgung auch in diesem Gebiet abgesichert werden.

Trotz erschwerter Bedingungen durch ungünstige Baugrundverhältnisse, wie zum Beispiel mangelhafte Tragfähigkeit - die einen streckenweisen Bodenaustausch zur Folge hatte, das Vorfinden einer Vielzahl großer Findlinge - die aufwendig entfernt werden mussten oder das Entfernen von massiven Granitablagerungen mit Hilfe von hydraulischer Spalttechnik und Sprengungen, konnte das ausführende Straßenbauunternehmen BISTRA-Bau GmbH & Co.KG die Baumaßnahme mit viel Engagement termingerecht fertigstellen. Damit konnte auch eine wichtige Auflage der Gemeinde erfüllt werden, die eine Fertigstellung vor dem Winterbeginn gefordert hatte, um eine unzumutbare Erreichbarkeit des Siedlungsgebietes über die einzige, auch als Umleitung genutzte Zufahrt, zu vermeiden. Dafür, dass trotz der ungünstigen Umstände der Bauabschnitt termingerecht und mit sichtbar gutem Ergebnis fertiggestellt wurde, möchten wir uns bei den ausführenden Straßenbauunternehmen aus Putzkau bedanken. Ebenso bei dem ortsansässigen Elektrofachbetrieb Lehmann der gemeinsam mit dem Ingenieurbüro für Elektroplanung ILM aus Löbau die Straßenbeleuchtungsanlage errichtete.

Durch den grundhaften Ausbau des Straßenabschnittes und die Erneuerung der Straßenbeleuchtung verbessert sich die Zufahrtssituation für die Siedlung und das Wochenendgebiet in Ringenhain erheblich. Die Gemeinde Steinigtwolmsdorf investierte dafür insgesamt ca. 620.000 €. Mit der Fertigstellung des 1. BA der Siedlerstraße wurde seitens der Gemeinde, neben der Deckenerneuerung an der „Neuen Straße“ in Steinigtwolmsdorf und dem Ausbau des Zufahrtsbereiches zum Wesenitzweg gegenüber der Webergasse in Ringenhain, die größte Straßenbaumaßnahme des Jahres 2019 abgeschlossen. Weitere größere Investitionen erfolgten dieses Jahr in die Erneuerung von Straßenbeleuchtungsabschnitten in Steinigtwolmsdorf. So zum Beispiel „Am Höllberg“, an der „Rosengasse“ , dem „Wanderweg“ und am „Wesenitzweg“ im Bereich ab B98 bis zur Kindertagesstätte „Zwergenland“ sowie beim Abriss des maroden Nebengebäudes am Dorgemeinschaftszentrum in Weifa.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch bei allen hier nicht genannten Beteiligten, die zum Gelingen der Vorhaben beigetragen haben. Ebenso für das Verständnis der Anwohner, die während der Bauzeit mit Behinderungen und Einschränkungen zurechtkommen mussten.

Lutz Hohlbaum, Gemeindeverwaltung Steinigtwolmsdorf

Bestandsfoto vor der Baumaßnahme

______________________________________________________________________________________________________________

Lagerplatz mit einem Teil der ausgebauten Findlinge

____________________________________________________________________________________________________________

Bohrungen zum Einbringen der Sprengladungen

____________________________________________________________________________________________________________

 

Hinweis zur Veröffentlichung von Alters- und Ehejubiläen

Gemäß § 50 Abs. 2 Bundesmeldegesetz sind Altersjubiläen der 70. Geburtstag, jeder fünfte weitere Geburtstag und ab dem 100. Geburtstag jeder folgende Geburtstag.

Personen von denen Alters- und Ehejubiläen veröffentlicht werden sollen, müssen Ihre schriftliche

Einwilligung  für die Veröffentlichung und Weitergabe personenbezogenen Daten gemäß § 4 des Sächsischen Datenschutzgesetzes beim Pass- und Einwohnermeldeamt in Neukirch oder der Gemeindeverwaltung Steinigtwolmsdorf erteilen und gilt bis auf Widerruf.

Das Formular erhalten Sie auf den genannten Ämtern und unter www.Steinigtwolmsdorf.de -> Satzungen/Formulare. Wer keine Zustimmungserklärung erteilt wird nicht im Amtsblatt veröffentlicht.

 

Förster, Bürgermeister

 

___________________________________________________________________________________________________________

Das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen ist verboten

 

Am 22. März 2019 ist das neue Sächsische Kreislaufwirtschafts- und Bodenschutzgesetz (SächsKrWBodSchG) in Kraft getreten.

Gleichzeitig sind das Sächsische Abfallwirtschafts- und Bodenschutzgesetz und die Pflanzenabfallverordnung außer Kraft getreten.

Aufgrund des Außerkrafttretens der Pflanzenabfallverordnung ist das Verbrennen pflanzlicher Abfälle grundsätzlich verboten.

Dies ergibt sich aus § 28 Abs. 1 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) vom 24. Februar 2012.

Demnach dürfen Abfälle zu Zweck der Beseitigung nur in den dafür zugelassenen Anlagen oder Einrichtungen behandelt, gelagert oder abgelagert werden.

 

Lutz Förster, Bürgermeister

  

_____________________________________________________________________________________

______________________________________________________________________________________________________________

Zuständigkeit der Naturschutzbezirke

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

vom Landratsamt Bautzen, Macherstraße 55, 01917 Kamenz, erreichte unsere Gemeinde folgende Information:

Zum 01.01.2019 ändert sich die Zuständigkeit der Naturschutzbezirke des Amtes Wald, Natur, Abfallwirtschaft. Für unsere Gemeinde ergibt sich folgende Zugehörigkeit:

Naturschutzbezirk 5: Ober- und Westlausitzer Bergland:

Radeberg, Arnsdorf, Großröhrsdorf, Großharthau, Frankenthal, Rammenau, Burkau, Göda, Demitz-Thumitz, Bischofswerda, Schmölln-Putzkau, Doberschau-Gaußig, Neukirch/Lausitz, Wilthen, Steinigtwolmsdorf

Ansprechpartner:         Herr Falk Schmaler

                                   Tel: 03591 / 525168316

                                   Mobil: 01733892741

 

Sprechzeit in Bischofswerda nach Vereinbarung

Eine Darstellung der geänderten Zuständigkeiten finden Sie auch in der untenstehenden Abbildung.

Für Rückfragen steht Ihnen das Sachgebiet Forstreviere und Naturschutzbezirke,                        Tel. 03591/5251 68300 oder wna@lra-bautzen.de, zur Verfügung.

_____________________________________________________________________________________________________________