Das Tor zur OberlausitzGemeinde Steinigtwolmsdorf
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Liebe Steinigtwolmsdorfer, Ringenhainer und Weifaer.

Am 1. April vor einem Jahr begann meine Amtszeit als Bürgermeisterin.

Es ist an der Zeit, auf das letzte Jahr zurückzublicken und Ausblick auf Kommendes zu geben. Die Zeit verging im Fluge, die Themen und Ereignisse überschlugen sich.

Alle können sich an das Sonnenwendfeuer und den Starkregen im Sommer erinnern, unsere Dörfer erschienen in den Schlagzeilen. Corona beeinflusste unseren Alltag und das Miteinander, jetzt hält uns der schreckliche Ukrainekrieg atemlos.

Die Tagesgeschäfte müssen trotzdem weitergehen. In Verwaltung und Bauhof sind wir jetzt ein stabiles und zuverlässiges Team, auf das ich mich verlassen kann. Jeder weiß, was er zu tun hat. Die Aufgaben sind klar definiert.

Die Arbeit mit den Gemeinde- und Ortschaftsräten ist auf Augenhöhe. Konstruktives Miteinander hat schon den einen oder anderen kleinen Erfolg gebracht. Aber wir alle wissen, dass es noch viel zu tun gibt. Jede Sache, die auf den Weg gebracht, birgt so manches Verstecktes, zu viel wurde in den letzten Jahren ignoriert und ist liegengeblieben.

Gefreut habe ich mich über die Resonanz zum 1. Vereinsstammtisch . Nun gilt es hier die Ideen und Vorstellungen mit Leben zu erfüllen. Wir als Verwaltung und ich als Bürgermeisterin wollen vermitteln und die finanziellen Rahmenbedingungen schaffen.

Unseren Kameradinnen und Kameraden in den Freiwilligen Feuerwehren möchte ich immer wieder meinen Respekt und Achtung aussprechen, hier steht "FREIWILLIG" nicht nur im Namen.

Meine Kraft und Energie schöpfe ich auch aus den regelmäßigen Besuchen in Kindertagestätte, Hort und Schule. Es ist eine Freude, dort von den Kindern immer wieder so herzlich begrüßt zu werden. Schule und Kindergarten haben für mich oberste Priorität, damit können wir uns als interessante Wohngemeinde darstellen.

Lassen Sie uns in meinem 2 .Amtsjahr noch weiter zusammenwachsen und Begonnenes fortführen, Bestehendes erhalten und Neues beginnen. Besonders für unsere Senioren sind wir in verschieden Gesprächen, hier ist noch dringend Handlungsbedarf.

Und zu guter Letzt: Auch wenn wir in diesem Jahr bei den 800 Jahr-Feiern noch nicht als Gemeinde dabei sind, 2025 können wir 775 Jahre Jubiläum in Steinigtwolmsdorf feiern.

Dazu haben sich schon einige engagierte Bürgerinnen und Bürger zusammen gefunden, die unsere Ortchronik ab 1990 fortführen wollen. Ich würde mich freuen, wenn sich meine Amtsvorgänger mit Ihren Aufzeichnungen beteiligen und uns dabei unterstützen.

Über weitere Ideen, Vorschläge und Anregungen zu diesem Jubiläum in 3 Jahren freue ich mich schon jetzt. Packen wir es an.

Ostern steht vor der Tür, und wie schon Johann Wolfgang von Goethe sagte:

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche, durch des Frühling holden, belebenden Blick. Im Tale grünet Hoffnungsglück. Der alte Winter, in seiner Schwäche, zog sich in rauhe Berge zurück.

Dieses Hoffnungsglück wünsche ich Ihnen allen.

Ihre Bürgermeisterin Kathrin Gessel

 

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